Literatur

  • Bruch, H. (1991). Essstörungen. Zur Psychologie und Therapie von Übergewicht und Magersucht. Frankfurt: Fischer.

Dieses Buch ist eine Synthese der langjährigen Pionierarbeit Hilde Bruchs auf dem Gebiet der Fehlernährung. Es spiegelt modernes biologisches Denken, ein eklektisches Verständnis der psychodynamischen Theorie und ihre Auffassung von der Einzigartigkeit des menschlichen Individuums wider. Mit vielen Beispielen aus der therapeutischen Praxis kann das Buch für Fachleute und Laien gleichermaßen eine anregende, hilfreiche Lektüre sein.

  • Franke, A. (1994). Wege aus dem goldenen Käfig: Anorexie verstehen und behandeln. München: Quintessenz.

Die Anorexie ist eine ernst zu nehmende Krankheit. Aber sie ist, davon bin ich fest überzeugt, nicht Ausdruck von Selbstzerstörung, sondern Ausdruck eines verzweifelten Kampfes um das Recht und die Möglichkeit, das eigene Leben nach den eigenen Vorstellungen und Wünschen zu gestalten. Wenn anorektische Menschen lernen, die Energie, die sie in die Krankheit investieren, in die Realisierung eines eigenen Lebensentwurfs umzulenken, können sie Wege aus dem goldenen Käfig finden" (Alexa Franke).

  • Gerlinghoff, M. & Backmund, h. (1994). Magersucht. Anstöße zur Krankheitsbewältigung. München: dtv.

Neben der Schilderung von Symptomen und Krankheitsverläufen, die mit Erfahrungsberichten Magersüchtiger unterlegt ist, zeigt dieser Ratgeber vor allem, wie es gelingen kann, die Magersucht zu überwinden.

  • Göckel, R. (2002). Warte nicht auf schlanke Zeiten. Stuttgart: Kreuz.

Ein erhellendes Buch für Frauen, die ihr ?richtiges Leben" bisher stets auf ?dünne Zeiten" verschoben haben und gleichzeitig dafür sorgten, dass die dicken Zeiten nicht zu Ende gehen.

  • Göckel, R. (2003). Endlich frei von Esszwang. Stuttgart: Kreuz

Wenn Essen zur Sucht wird, dann dreht sich das ganze Leben nur noch um Essen und Erbrechen, um Dickwerden und Diäten. Es kommen zwölf bulimische Frauen zu Wort, die es geschafft haben, vom Esszwang loszukommen.

  • Johnston, A. (2002). Die Frau, die im Mondlicht aß. München: Knaur.

Johnston zeigt mit Hilfe von Mythen und Sagen, wie Frauen ihre Lebensgeschichte, ihr Träume, ihren eigenen Körper und ihre Gefühl neu wahrnehmen können.

  • Orbach, S. (2003). Lob des Essens. München: Goldmann.

Susie Orbach regt zum Nachdenken über lebenswichtige Fragen an: Was essen wir? Wie essen wir? Nährt unser Essen Körper und Seele? Fünf einfache Grundregeln für ein normales Essverhalten.

  • Roth, G. (2005). Essen als Ersatz. Reinbek: Rowohlt.

Roths Buch ist ein praktischer und einfühlsamer Ratgeber für alle, die Essen als Ersatz benutzen - als Ersatz für andere, nicht gestillte Bedürfnisse, wie z.B. den Wunsch nach Nähe oder Anerkennung. Sie zeigt, wie man das Essverhalten positiv beeinflussen kann.

  • Schnebel, A.  Bröhm. P. (1996). Sprechstunde Bulimie. Esstörungen und ihre Ursachen. München: Gräfe und Unzer

Sie erfahren, wodurch Bulimie ausgelöst werden kann, wie Sie sie erkennen, was Sie selbst tun können und welche unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten es gibt. Ganz speziell wenden sich die Autoren auch an betroffene Männer, Angehörige und Freunde von Bulimikern.

  • Wardetzki, B. (1996). Iss doch endlich mal normal! Hilfen für Angehörige von essgestörten Mädchen und Frauen. München: Koesel.

Angehörige von essgestörten Mädchen und Frauen leiden meist stark unter der Krankheit und wissen oft keinen Rat mehr. Mit der Zeit rückt die Essstörung so stark in den Vordergrund, dass sich alles nur noch um sie dreht, und die Wünsche, Bedürfnisse und Gefühle aller Beteiligten zu kurz kommen. Die Angehörigen sind in dem Dilemma, helfen zu wollen, aber kaum etwas zu bewirken. Bärbel Wardetzki zeigt anhand zahlreicher Fallbeispiele, wie Eltern und Partner zur Überwindung der Essstörung beitragen und für eine Verbesserung der Beziehungen untereinander sorgen können.

  • Wardetzki, B. (2004). Weiblicher Narzissmus. München: Koesel.

Viele Frauen besitzen kein stabiles Selbstwertgefühl. Nach außen zeigen sie eine intakte, selbstbewusste Fassade, hinter der sich jedoch eine verletzte, unsichere Frau verbirgt. Eine grundlegende Untersuchung zu Essstörungen bei Frauen

  • Wirtz, U. (1989). Seelenmord. Inzest und Therapie. Zürich: Kreuz Verlag.

In der Therapie von Inzest-Betroffenen geht es um die Suche nach der gemordeten Seele, nach dem wahren Selbst. Ursula Wirtz zeigt, wie sexuell missbrauchte Frauen aus ihrer seelischen ?Totenstarre" herausfinden und ihren Gefühlen und ihrem Körper wieder näher kommen können.

Weitere ausführliche Literaturempfehlungen finden Sie unter www.essstoerungen-frankfurt.de.

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