Prävention


Essstörungen beginnen meist im Kindes- und Jugendalter. Je früher Anzeichen für beginnende Essprobleme erkannt werden, desto besser können geeignete Maßnahmen eine ungünstige Entwicklung verhindern. Präventive Arbeit ist deswegen besonders wichtig.

Das Bonner Zentrum für Essstörungen hat folgende Angebote zur Prävention für SchülerInnen, LehrerInnen/MultiplikatorInnen und Eltern entwickelt:

  • Unterrichtseinheiten für Schulklassen

Für SchülerInnen können Unterrichtseinheiten gebucht werden, die als einzelne Informationsveranstaltungen stattfinden oder als Blöcke in Arbeitsgemeinschaften oder Projektgruppen integriert werden können. Die Kosten betragen 40 Euro für eine Unterrichtsstunde.Für eine Klasse benötigen wir sechs Unterrrichtsstunden.

In den Unterrichtseinheiten können z.B. folgende Themen behandelt werden:

- Essstörungen und ihre Behandlungsmöglichkeiten,
- Körperbild und Körperwahrnehmung,
- Essgewohnheiten, Ernährung und die Freude am Essen,
- Schönheit und Schönheitsideale,
- Selbstvertrauen und Selbstverwirklichung,
- Konfliktfähigkeit und soziale Kompetenz.

 

  • Informationsabende für Eltern

Eltern sind durch auffälliges Essverhalten ihrer Kinder oft verunsichert. Damit Eltern erste Hinweise auf eine mögliche Essstörung frühzeitig erkennen können, sollten sie über die Symptome der einzelnen Störungsbilder informiert sein und wissen, welche Hilfsangebote gegebenenfalls zur Verfügung stehen. Es können Fragen zum Umgang mit der Störung beantwortet werden und Möglichkeiten und Grenzen der eigenen Unterstützungsmaßnahmen diskutiert werden.

  • Fortbildung für LehrerInnen/MultiplikatorInnen

LehrerInnen können dazu beitragen, eine beginnende Essstörung rechtzeitig zu erkennen. Die Veranstaltung informiert über die Erscheinungsbilder der verschiedenen Essstörungen, ihre möglichen Ursachen und Auslöser und bietet Hilfestellung im Umgang mit den Betroffenen an. Auf Wunsch können konkrete Fälle besprochen werden.

 

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